„DU SOLLST NICHT TÖTEN.“ (Zehn Gebote, 5. Gebot)
Frankenstein-Stadt Ingolstadt jetzt mit Horror live:
Gemäß Bericht im DK vom 21.2.25 hat der Aufsichtsrat des Klinikum beschlossen, im Klinikum Schwangerschaftsabbrüche „im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit“ vorzunehmen.
Dies ist ein Paradigmenwechsel, der seinesgleichen sucht ! Ein Verstoß gegen die Menschlichkeit und ärztlich-ethische Grundsätze. Unglaublich ! Bisher war der Zweck des Klinikum der Mensch selbst, der Erhalt seines Lebens oder seiner Lebensqualität.
Aus sehr gutem Grund gibt es kaum Kliniken, die solche Tötungshandlungen vornehmen. Schwangerschaftsabbruch ist kein Instrument der „Familienplanung“, stellt für mich eine grausame Tötung menschlichen Lebens dar und ist nach meiner Auffassung nicht mit der Menschenwürde (Der Mensch als Zweck und nicht Mittel zum Zweck) vereinbar. Eine Zumutung auch für alle Mitarbeiter dieses Hauses.
Es ist zum Verrücktwerden: in derselben Klinik kämpfen Ärzte um das Leben von Frühestgeborenen während ein paar Zimmer weiter unter einem Dach mit der christl. (?) Krankenhauskapelle ungeborene Kinder aus familienplanerischen Gründen vernichtet werden. Ob sich progressive Zeitgeist-Priester*Innen zur „Segnung“ finden werden ?
Mich würde interessieren, wie in dieser Klinik, in der jetzt ungeborene Menschen zum Mittel zum Zweck degradiert werden, in anderen Situationen z.B. bei der Hirntoddiagnostik zwecks Organentnahmen verfahren wird … Ingolstadt als Frankenstein-Stadt: aus einer Tourismusidee wird bitterer Ernst.
Fazit: Ich beende als Patient und Arzt ab sofort jede Zusammenarbeit mit dieser Einrichtung.
Zur Abtreibung: " ... der erstickte Schrei der Kinder, die man daran hindert, geboren zu werden." (Papst Franziskus, 2019)
"Verschiedene Reaktionen auf das Problem des Bösen sollen uns verstehen helfen, wer wir in den drei Jahrhunderten, die uns von der Aufklärung trennen, geworden sind." (Susan Neiman)
Hatespeech in ihrer ekelhaften und menschenverachtendsten Form: "Widerliche Lebensschützer*innen" (Dr. Eva Högl, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende am 15.3.18 über CDU-Politiker, die sich für ein Beibehalten des Abtreibungswerbeverbotes einsetzen)
"Was die Abtreibung angeht, gehört sie nicht ins sechste, sondern ins fünfte Gebot: 'Du sollst nicht töten !' Und das sollten wir eigentlich als selbstverständlich voraussetzen und müssen immer wieder betonen: Der Mensch fängt im Mutterschoß an und bleibt Mensch bis zu seinem letzten Atemzug. Daher muss er immer als Mensch respektiert werden." (Benedikt XVI. 9.9.2006)
Immer wieder wird man als Privatpatient mit der Behauptung von Kassenpatienten konfrontiert, als Privatpatient zahlreiche Privilegien zu erhalten, was „ungerecht“ sei.
Es ist unbestreitbar, dass die medizinische Behandlung an sich bei allen Patienten in Deutschland auf sehr hohem Niveau erfolgt, unabhängig vom Versicherungsstatus. Im Servicebereich gibt es Unterschiede, aber nicht überall.
Unabhängig davon, dass gerade im ethischen Diskurs dieses zweigliedrige System nicht ungerecht bezeichnet werden kann, zeigt sich in der Praxis häufig eine andere Form der Zweiklassenmedizin: Service und Behandlung sind oftmals gleich, nur die Privatversicherten zahlen ein Vielfaches und stützen damit das bestehende System, von dem gerade die Kassenpatienten stark profitieren. Eine in der Breite hochqualifizierte und technisch hervorragende Versorgung wäre nicht möglich ohne die „Subventionierung“ durch die Privatpatienten. Bestes Beispiel: England, hier gibt es im Wesentlichen nur Kassenpatienten und eine einfache Ultraschalluntersuchung bedeutet eine monatelange Wartezeit, denn die meisten Praxen bieten diese nicht an, da es sich nicht lohnt.
Fazit: ich bin der Meinung, dass man als Privatpatient durchaus den Anspruch auf rasche Termine und besondere Serviceleistungen haben darf und auch sollte. Ich jedenfalls boykottiere als Patient mittlerweile Praxen und Kliniken, die zwar mein Geld als Privatversicherter gerne nehmen, aber kein Bemühen um mich als Patient zeigen.
Es gibt immer auch Alternativen, wo man als Privatpatient geschätzt wird. Warum nicht dorthin gehen ?
Hier einige Empfehlungen von aus meiner Sicht ganz hervorragenden Privatpraxen, die ich empfehlen kann:
Kardiologie: Prof. Dr. Preßler, München
Kardiologie: Dr. Gruber, Pfaffenhofen
Dermatologie: Prof. Dr. Braun-Falco, München
Augenheilkunde: Dr. Harder, München
Radiologie und Kernspin: Diagnosticum Ingolstadt (keine Privatpraxis)
Kinderheilkunde: Dr. Siebert, Pfaffenhofen
Auch im Krankenhaus sollte als Privatpatient Wert auf persönliche und engagierte Behandlung durch den Chefarzt gelegt werden, was nicht in jedem Fall in der Praxis funktioniert.
Sehr empfehlenswert sind hier aus meiner Sicht als sehr positive Beispiele:
Kardiologie: LMU München - Prof. Dr. Massberg
Psychiatrie: LMU München - Prof. Dr. Falkai
Unfallchirurgie: BG Klinik Murnau am Staffelsee - Prof. Dr. Stuby
Endoprothesenchirurgie: Endogap Garmisch-Partenkirchen
Kardiologische Reha: Lauterbacher Mühle - Seeshaupt
Gönnen Sie sich den Luxus der Unerreichbarkeit und schalten Sie Ihre mobilen Endgeräte immer mal wieder aus, insbesondere beim Besuch von Veranstaltungen und Kulturdarbietungen in Ihrer Freizeit. Die Konzentration auf den aktuellen Gegenwartsabschnitt (nämlich die Veranstaltung) gelingt viel besser beim Ausschalten des Mobiltelefons bereits beim Betreten der Veranstaltung oder des Restaurants. Einschalten erst am Ende bzw. nach Verlassen.
Ganz nebenbei tun Sie ihren Mitmenschen etwas sehr Gutes.
Für Coronaauffrischimpfungen steht seit 1.10.24 ein angepasster Impfstoff von Biontech und von Moderna für die aktuell kursierende Virusvariante JN.1 zur Verfügung und sollte ggf. bei Personen über 60 Jahren bzw. Risikopatienten erwogen werden. Ebenso steht der angepasste Grippeimpfstoff 24/25 zur Verfügung. Beide Impfungen können auch simultan verabreicht werden.
Da die Modernavariante „Spikevax“ auch einzeln verordnet werden kann, bevorzuge ich diesen Hersteller.
Denken Sie auch an die Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken), die ganzjährig möglich ist.
Auf den ersten Blick erscheinen Impfungen in Apotheken praktisch. Bei genauerer Betrachtung ist es jedoch m.E. in keinster Weise sinnvoll, ärztliche Aufgaben auf Berufe auszulagern, deren Kompetenz in anderen Bereichen liegt, in diesem Fall bei der Herstellung und beim Vertrieb von Medikamenten. Nach dieser Logik wäre es mindestens genauso sinnvoll und ökonomisch geboten, zahlreiche Medikamente in Arztpraxen und Klinikambulanzen vorzuhalten und diese direkt an Patienten im Bedarfsfall auszuhändigen, dies würde Wartezeit, Wege und vor allem auch Kosten einsparen. Bei Tierärzten ist dies schon lange die Regel. „The time is out of joint.“ (Hamlet, W. Shakespeare)
Es handelt sich um eine Virus-Erkrankung mit dem Mpox-Virus, welches mit dem Pocken-Virus verwandt ist. Die Erkrankung wird durch enge Körperkontakte und Tröpfcheninfektion übertragen, von Tier zu Mensch beziehungsweise von Mensch zu Mensch. Übertragungen sind nur während der Symptomphase möglich. Die Inkubationszeit ist relativ kurz und beträgt i.d.R. bis zu drei Wochen. Mittlerweile ist eine Impfung (Imvanex) verfügbar, die als Lebendimpfung nicht nebenwirkungsfrei ist und nicht allgemein notwendig ist, sondern im Einzelfall überlegt werden muss. Untersuchungen 2022 konnten eine Gay-Pride-Veranstaltung als Ausbreitungsort identifizieren
Neue Impfempfehlung der STIKO im August 2024 für die Impfung gegen das Respiratory Syncytial Virus ist erfolgt.
Für Säuglinge und Neugeborene steht ein passiver Antikörperimpfschutz (Beyfortus) zur Verfügung, Erwachsene ab 75 Jahre bzw. 60 J. mit Risikofaktoren erhalten eine aktive Impfung (Abrysvo und Arexvy) als einmalige Impfung, auch gemeinsam mit der Grippeimpfung.
In Europa und auch Deutschland verbreiten sich asiatische Tigermücken zunehmend. Der Stich der Tigermücken ist an sich nicht gefährlich, die Insekten können jedoch zahlreiche Virus-Erkrankungen (z.B. Dengue-Fieber, eigentlich tropische Erreger) an den Menschen übertragen. Aktuell scheint die Tiger-Mückenpopulation in Deutschland noch nicht mit Krankheitserregern belastet zu sein. Grundsätzlich empfiehlt sich Mückenschutz in herkömmliche Art mit geeigneter Kleidung, Meidung von feuchten Biotopen und der Gebrauch von geeigneten Depellentien.
Aktuelle Infos hierzu: Robert-Koch-Institut
In unserer Region (IN, PAF, ND, EI) sind relativ viele Zecken mit FSME (Frühsommermeningoencephalitis) belastet und können fieberhafte Erkrankungen und Gehirnhautentzündung übertragen. Daher ist eine Impfung prinzipiell sinnvoll und ab dem vollend. 1. Lebensjahr möglich.
Die Grundimmunisierung besteht i.d.R. aus drei Impfdosen, Auffrischungen altersabhängig nach 3 bzw. 5 Jahren. Die Impfung ist sehr gut verträglich.
Zecken sind Spinnentiere und leben im hohen Gras (Wiesen ...), von wo aus sie den Menschen erreichen. Neben der FSME (ein Virus) wird auch die Borreliose (ein Bakterium) durch Zecken übertragen. Hier ist noch keine Impfung verfügbar.
"Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut als er wirklich ist." (J. N. Nestroy)
Mit Beginn 2024 wird in Deutschland bei Vertragsarztpraxen („Kassenpraxen“) das eRezept verpflichtend. Statt eines traditionellen Rezeptes erhalten Patienten einen Code, anhand dessen die Apotheke über den „Zentralrechner“ Daten einlesen und Medikamente abgeben muss. Im privatärztlichen Bereich sind derzeit eRezepte noch nicht vorgesehen.
Telematik, eRezepte, eKrankmeldungen, Videosprechstunden etc. sind weder mit meiner "Philosophie" der ärztlichen Berufsausführung noch mit meinem Stil vereinbar.
Ich halte die meisten Veränderungen durch Digitalisierung für moderne Zeitverdichtungsinstrumente, die dem Einzelnen im Endeffekt und zu Ende gedacht nichts nützen. Der Mensch war, ist und bleibt ein analoges Wesen.
Semaglutid (Ozempic/Wegovy) ist ein relativ neuer Wirkstoff (GLP-1-Agonist), der aktuell (noch) als wöchentliche Spritze verabreicht wird und zu erheblicher Gewichtsabnahme (5-20% des Körpergewichtes) führen kann.
Seit Ende 2023 gibt es alternativ dazu ein weiteres, noch potenteres Präparat: Tirzepatid (Mounjaro) mit zusätzlichem Wirkmechanismus (GLP-1-Agonist und GIP-Agonist), das bis zu 25% Gewichtsreduktion zu bewirken scheint, wie die Anwendungen seit einem Jahr in den USA zeigen.
Die rel. neue Impfung gegen Gürtelrose ist von der STIKO empfohlen, speziell für über 60jährige und Personen mit anderen Grunderkrankungen wie Diabetes oder Krebs.
Die Impfung ist gut verträglich und wird insgesamt zweimal im Abstand von ca. 8 Wochen verabreicht.
Sehr zu empfehlen ist die (englischsprachige) Seite www.quackwatch.org, eine nicht-kommerzielle Organisation zur Beurteilung von alternativen medizinischen Verfahren und zur Entlarvung von Quacksalbereien, Scharlatanen und Geldbeutelschneidern.